Lieblingsorte: Maastricht – es ostert (Teil 1)

 

Diesmal bin ich auf der Schäl Sick von Maastricht gelandet. Alle Kölner mögen mir verzeihen für den Fremdgebrauch dieses Ausdrucks. Passt nur so gut. Wobei ja die Kölner Schäl Sick schwer aufgeholt hat. Und ich die Maastrichter total schön finde. Nochmal gechilltere Stimmung als in der Binnenstad, nochmal kleinere Häuschen. Viele nette individuelle Geschäfte. Kleine Cafés und Restaurants. Überall liebevolle Deko. Geschmackvoll. „Deko“ und „geschmackvoll“ gelungen zu kombinieren ist  schon eine Kunst.

Schäl Sick von Maastricht

An diesem Tag: Die Schäl Sick war erst deutlich später bevölkert als die Binnenstad – warum auch immer. Ich hab’s genossen. Konnte durch nahezu menschenleere Straßen schlendern bis zum späten Mittag. Dann allerdings wurde es sehr voll. Viele Touristen, strahlender Sonnenschein.

Ich habe mein Auto auf der „richtigen“ Seite, der Binnenstad von Maastricht geparkt. Zum ersten Mal – dank einer Baustelle – umsonst.

Street Art und Vintage Look

Ein kleiner Spaziergang Richtung Maas-Brücke führte mich spontan auf unbekannten Wegen ein Stück am Fluß entlang und an einer alten Fabrik vorbei. Und ich entdeckte Street Art!

Ein nettes Café in einer umgebauten Fabrik


Street Art an einer stillgelegten Fabrik

Etwas weiter eine blaue Tür im Vintage Look mit künstlerischem Anspruch. Und dann Einblicke in einen Garten, die Rückansicht einer Villa. Die hat eindeutig ihre besten Tage hinter sich. Keine Chance mehr, auf die Seiten von „schöner Wohnen“ zu kommen. Schade eigentlich, sie erinnert entfernt  an Pippi Langstrumpf. Auf dem Schild, das von der Terrasse baumelt, steht „Landhuis“. Das ist ja wohl auch eher Wunschdenken …

Die blaue Tür, nicht so famous wie die aus dem Film „Notting Hill“. Aber mit Ambitionen


Villa Kunterbunt – schafft es nicht mehr auf die Seiten von „Schöner Wohnen“


Second Hand

Ich wusste noch von einem früheren Maastricht-Besuch mit Kurz-Abstecher auf die Schäl Sick, dass es dort in einer Straße zwei Second Hand Shops gibt. Damals habe ich mir dort ein großartiges Abendkleid geleistet – Pretty in Pink, bodenlang, mit schwarzem Pettycoat, der unten hervorblitzt. Der Knaller. Deutlich zu klein für mich. Aber ich will es ja auch nicht selber tragen, sondern damit eine Kunst-Aktion starten, eine neue Idee realisieren.  Auf jeden Fall war ich wieder auf der Suche nach Abend- oder Ballkleidern. Leider diesmal nichts schönes gefunden, bad luck. Also Kleiderkauf vertagt und einfach nur durch die Gassen geschlendert. Das niederländische „savoir vivre“ genossen. Ich werde davon sofort angesteckt, quasi bei Grenzübertritt.

Second Hand mit Vintage-Hinterhof

Street live

Keine Erwartungen gehabt, aber die voll übertroffen. Perfektes Wetter,  Sonne, ein paar Schönwetter-Wolken. Gut gelaunte Menschen, null Hektik.

Blick von der Brücke auf die Schäl Sick von Maastricht


Eine Grundschule mittendrin. Die Kleinen werden zu meiner Freude offenbar schon früh an Street Art herangeführt.

Zeit für einen Kaffee

 

Alles einfach nett hier: Fahrräder vor kleinem Laden in kleiner Straße mit kleinen Häusern

Entdeckt: Meine Lieblings-Eisdiele  in Maastricht „Luna Rossa“ hat eine Dependance auf der Schäl Sick, in der Hoogbrugstraat. Das Äußere ist schlicht und nett, das Produkt hochwertig und köstlich.

Luna Rossa gibt es in Maastricht auf beiden Seiten der Maas


Eis, Eis Baby …

 

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